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Was braucht der Körper bei Stress?

Verena Reich



Was braucht der Körper bei Stress?

Das Wort „Stress“ ist zu unserem alltäglichen Begleiter geworden. Termine, Deadlines, ständige Erreichbarkeit – unser Tag ist allzu oft von früh bis spät durchgeplant. Alles muss man unter einen Hut bringen: Freunde, Familie, Job und Freizeit. Wie sich das allerdings auf Körper und Seele auswirken kann, übersehen wir dabei gerne. Hier verraten wir Ihnen in paar Tipps.

Was bedeutet „Stress“?

Stress muss nicht immer etwas Negatives sein – es gibt durchaus auch Herausforderungen des Lebens, die uns zu Höchstleistungen anspornen können. Das sind etwa Situationen wie ein neuer Job oder die Geburt eines Kindes. Hans Selye gilt als „Vater der Stressforschung“ und hat den Begriff „Stress“ geprägt. Der österreichisch-kanadische Mediziner unterscheidet zwei Arten von Stress: Einerseits gibt es Eustress, die positive Art von Stress, der uns über einen bestimmten Zeitraum hinweg zu Höchstleistungen antreiben kann. Andererseits gibt es Distress, die negative Art von Stress, der uns langfristig belastet und auch schadet.

Bei Stress kommt es ganz auf die Dosis an. Unser Körper braucht sowohl Belastungs- als auch Erholungsphasen, um leistungsfähig zu bleiben. Wer sich keine Ruhepausen gönnt, kann seine Gesundheit durch das Stress-Pensum ernsthaft belasten.

Oxidativer Stress

In unserem Körper sollte ein Gleichgewicht aus Oxidantien und Antioxidantien bestehen, das aufrechterhalten werden muss. Wird dieses Gleichgewicht gestört, spricht man vom so genannten oxidativem Stress. Ausgelöst wird diese Dysbalance durch „Freie Radikale“ – dabei handelt es sich um spezielle Moleküle, die eine potentielle Gefahr für Körper und Zellen darstellen. „Freie Radikale“ können durch komplexe Stoffwechselprozesse oder auch durch andere Umstände wie etwa durch intensive Sonnenbestrahlung entstehen.

Tipps gegen Stress

Ganz ohne Stress geht es leider meistens nicht. Wichtig ist, einen gesunden Umgang mit Belastungen zu finden. Folgende Tipps können dabei unterstützen:

- Pausen machen: Sich die eine oder andere Auszeit zu gönnen ist wichtig, um die eigenen Energiereserven wieder aufzufüllen. Am besten fixe Pausen im Tagesablauf einplanen. Dabei ist es unwichtig, ob man diese tatsächlich für Entspannungsübungen wie Yoga nützt, einen Nachmittag ins Grüne fährt oder einfach einmal tief durchatmet. Stressfreie Phasen schützen uns vor einer möglichen Überbelastung.

- Bewegung, Bewegung, Bewegung: Regelmäßiger Sport ist gut geeignet, um Spannungen und damit Stress abzubauen. Dabei sollte man eine Sportart wählen, die einen nicht vollends auspowert. So kann etwa auch ein flotter Spaziergang nach der Arbeit beim Stressabbau helfen.
- Auf die Ernährung achten: Vor allem in stressigen Phasen fällt es oft schwer, sich gesund zu ernähren. Man greift immer wieder zu Süßigkeiten und fettigen Snacks. Damit sich Körper und Seele wohlfühlen, ist aber auch eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen wichtig. Um einen ausgeglichenen Nährstoffhaushalt gerade in stressigen Zeiten zu bewahren, empfiehlt sich oftmals die Unterstützung durch hochwertige Nahrungsergänzungsmittel.

Stress & Mikronährstoffe

Negativer Stress versetzt den Körper dauerhaft in Hochspannung und das kann sich in einem erhöhten Mikronährstoffbedarf äußern. Dabei muss man auf die Signale des Körpers achten – Erschöpfung, Reizbarkeit, schlechter Schlaf und Konzentrationsschwierigkeiten sind einige davon. Bestimmte Mikronährstoffe können uns in stressigen Zeiten unterstützen. Folgende Nährstoffe sind für uns in diesen Phasen wichtig:                                                                                                      

                                                                                                                                                                                              B-Vitamine:
Ständige Überbelastung und andauernder Stress können zu depressiven Verstimmungen führen. Eine ausreichende Zufuhr von ausgewählten B-Vitaminen ist gerade in stressigen Zeiten wichtig. Die acht B-Vitamine des B-Komplex Thiamin (B1), Riboflavin (B2), Niacin (B3), Pantothensäure (B5), Pyridoxin (B6), Cobalamin (B12), Biotin sowie Folat (Folsäure) unterstützen uns bei psychischer und physischer Belastung. Sie leisten einen Beitrag zu einem gesunden Stoffwechsel und zum emotionalen Wohlbefinden. Vitamin B5 hilft zudem unserer geistigen Leistungsfähigkeit, die Vitamine B2, B6, B12, Niacin, Pantothensäure sowie Folat lassen uns besser mit Müdigkeit und Ermüdung umgehen. Riboflavin spielt als Ribovflavin-5-Phosphat außerdem eine Rolle für den antioxidativen Zellschutz.

Antioxidantien
Oxidativer Stress stellt eine Gefahr für den Körper dar, weshalb wir ihn ausreichend mit „Radikalfängern“ versorgen sollten. Diese finden sich vor allem in frischem Obst und Gemüse oder in hochwertigen Pflanzenölen (Vitamin E). Ausgewählte Nährstoffe wie Zink sowie die Vitamine C und E leisten einen Beitrag zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress.

Magnesium:
Im Sportbereich ist Magnesium längst ein bekannter und beliebter Helfer. Viele wissen jedoch nicht, dass Magnesium auch ein Anti-Stress-Helfer ist. Der Mineralstoff ist wichtig für eine gesunde Muskel- und Nervenfunktion.

Produkttipp: „Anti-Stress“ von Pure Encapsulations®
Der Mikronährstoff-Komplex „Anti-Stress“ von Pure Encapsulations® bietet willkommene Unterstützung zur Aufrechterhaltung der mentalen Leistungsfähigkeit und der Funktion der Nerven. Ausgewählte Nährstoffe wie Selen, Zink, Vitamin C und B2 helfen, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Diese werden mit bestimmten Phytoextrakten (Resveratrol und Taigawurzel-Extrakt) vereint. „Anti-Stress“ bietet Mikronährstoffe in gewohnter Reinsubstanzqualität – so sind die optimale Aufnahme und Verträglichkeit im Körper garantiert, auch für sensible Personen.

 

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